“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
Hyperbare Sauerstofftherapie zur Unterstützung der Regeneration nach Strahlentherapie und zur gezielten Verbesserung der Gewebeversorgung.

Nach einer erfolgreichen Krebstherapie oder Strahlenbehandlungkönnen bei manchen Patientinnen und Patienten Monate oder sogar Jahre später anhaltende Beschwerden auftreten. Dazu zählen unter anderemSchmerzen, Wundheilungsstörungen, Schleimhautveränderungen oder eine verminderte Belastbarkeit des bestrahlten Gewebes.
Diese sogenannten Strahlenspätfolgen entstehen, weil neben Tumorzellen auch gesundes Gewebe beeinträchtigt werden kann. Typische Formen sind beispielsweiseStrahlenzystitis,Strahlenproktitis,RadionekroseoderBestrahlungsfolgen nach Brustkrebstherapie.
Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) wird bei Strahlenspätfolgen eingesetzt, um die Sauerstoffversorgung des geschädigten Gewebes zu verbessern, Durchblutungsstörungen entgegenzuwirken, schwere Entzündungen zu reduzieren und regenerative Prozesse zu unterstützen.
Patientenstimmen
“Ich kann das HBO Zentrum uneingeschränkt weiterempfehlen. Das gesamte Team ist unglaublich empathisch und freundlich.”

Lisa PhamRezension aus Google
“Das Team ist menschlich, kompetent und sehr aufmerksam. Man merkt, dass hier Erfahrung und Herz zusammenkommen.”

Zeravan SimoRezension aus Google
“Super nettes, kompetentes Team. Habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ein großes Dankeschön!”

Karin EsserRezension aus Google
“Sehr freundliche Mitarbeiter:innen am Empfang. Es wurde mir viel Zeit gewidmet und alle Prozesse ausführlich erklärt.”

Oliver MohrRezension aus Google
“Super Behandlung, sehr nettes Personal und kompetente Aufklärung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.”

Heike KlinkenbergRezension aus Google
“Super Praxis – nettes Team – kompetente Ärzte! Kann ich nur immer wieder uneingeschränkt empfehlen!”

Gordon RossbachRezension aus Google
“Dr. Klein hat sich bei meinem Erstgespräch über eine Stunde Zeit genommen. Die Informationen waren sehr hilfreich.”

Lasse FalterRezension aus Google
Die Strahlentherapie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Krebsbehandlung und kann in vielen Fällen Leben retten oder Tumorerkrankungen dauerhaft kontrollieren. Trotz präziser Bestrahlungstechniken kann es bei einem Teil der Patientinnen und Patienten Monate oder Jahre nach Abschluss der Strahlentherapiezu sogenannten Strahlenspätschäden kommen.
Strahlenspätfolgen entstehen durch langfristige Veränderungen im bestrahlten Gewebe. Die Strahlung kann kleine Blutgefäße schädigen, die Sauerstoffversorgung reduzieren und das Gewebe anfälliger für Entzündungen und Verletzungen machen. Häufig entwickeln sich Beschwerden schleichend und verstärken sich im Verlauf.
Im Mittelpunkt der Pathophysiologie steht diefortschreitende Schädigung der kleinsten Blutgefäße (Mikroangiopathie). Die Gefäßwände verdicken sich, Gefäße verengen oder verschließen sich teilweise. In der Folge kommt es zu einer dauerhaft verminderten Durchblutung des betroffenen Gewebes.
Dieser Prozess führt zu einemchronischen Sauerstoffmangel (Hypoxie). Sauerstoff ist jedoch essenziell für Zellteilung, Wundheilung, Immunabwehr und die normale Gewebefunktion. Fehlt er über längere Zeit, verliert das Gewebe seine Fähigkeit zur Regeneration.
Als weitere Folge wird die Bildung von Bindegewebe verstärkt. Diese sogenannte radiogene Fibrose führt zu einer zunehmenden Verhärtung und Schrumpfung des Gewebes. Elastizität und Funktion gehen verloren, was Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Organfunktionsstörungen verursachen kann.
Zusätzlich werden Reparatur- und Stammzellen durch die Strahlung dauerhaft geschädigt. Die Neubildung von Haut, Schleimhäuten oder Knochen ist eingeschränkt. Selbst kleinere Verletzungen oder Entzündungen können sich dadurch zuchronischen Wunden oder Nekrosen entwickeln.
Die Beschwerden hängen stark von der bestrahlten Körperregion ab. Häufige Folgen sind:
Schmerzen beim Wasserlassen, anhaltender Harndrang oder Blut im Urin – nach einer Strahlentherapie im Beckenbereich weisen diese Beschwerden oft auf strahlenbedingte Veränderungen der Harnblase hin. Die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) fördert die Durchblutung und Regeneration des geschädigten Gewebes und ist bei chronischer Strahlenzystitis ein anerkannter, wissenschaftlich belegter Therapieansatz mit nachweislich hohen Erfolgsraten.
Mehr zur Strahlenzystitis »Wiederkehrende Blutungen, unkontrollierter Stuhldrang, starke Schmerzen oder anhaltende Schleimhautreizungen nach einer Bestrahlung im Becken- oder Bauchraum sind typische Zeichen einer Strahlenproktitis. Je früher eine gezielte Behandlung einsetzt, desto besser sind die Heilungschancen. In einem persönlichen Gespräch klären wir, ob die HBO-Therapie für Ihre Situation der richtige Schritt ist.
Mehr zur Strahlenproktitis »Strahlenbedingte Gewebeschäden an verschiedenen Organen heilen häufig schlecht oder gar nicht – weil die Sauerstoffversorgung im betroffenen Gewebe dauerhaft gestört ist. Die HBO-Therapie verbessert die Sauerstoffverfügbarkeit im Gewebe gezielt, reduziert strahlenbedingte Entzündungen und ist bei Radionekrosen ein etablierter Bestandteil interdisziplinärer Behandlungskonzepte.
Mehr zur Radionekrose »Gewebeverhärtungen, Schmerzen, Wundheilungsstörungen oder eingeschränkte Beweglichkeit – diese Beschwerden treten häufig Monate oder Jahre nach einer Brustkrebsbestrahlung auf und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Die HBO-Therapie unterstützt die Geweberegeneration, lindert chronische Beschwerden und ist fester Bestandteil moderner onkologischer Nachsorgekonzepte bei Strahlenspätschäden der Brust.
Mehr zu Bestrahlungsfolgen nach Brustkrebstherapie »Die Behandlung von Strahlenspätschäden erfordert einindividuelles, häufig interdisziplinäres Vorgehen. Ziel ist es, die gestörte Durchblutung zu verbessern, den Sauerstoffmangel auszugleichen und die körpereigene Heilungsfähigkeit des Gewebes wieder zu aktivieren. Die Hyperbare Sauerstofftherapie setzt genau an diesen Mechanismen an. Neben medikamentösen, oberflächlichen Therapien und symptomlindernden Behandlungen hat sich insbesondere die Hyperbare Sauerstofftherapie als ursächlich wirksame Therapie weltweit und als Goldstandard etabliert.
Während der Behandlung atmen Patientinnen und Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck reinen, 100% Sauerstoff ein. Dadurch kann eine deutlich höhere Sauerstoffmenge im Blut gelöst und auch in schlecht durchblutete Gewebeareale transportiert werden.
Der entscheidende therapeutische Effekt der HBO-Therapie liegt in der nachhaltigen Verbesserung der Sauerstoffversorgung strahlengeschädigten Gewebes. Dadurch werden Reparaturprozesse wieder ermöglicht und die Neubildung feinster Blutgefäße (Angiogenese) angeregt. Dieser Effekt bleibt auch nach Abschluss der Behandlungsserie bestehen.
Zusätzlich wirkt die HBOT entzündungshemmend, reduziert fibrotische Umbauprozesse und aktiviert Stamm- und Reparaturzellen. In vielen Fällen führt dies zu einer verbesserten Wundheilung, einer Reduktion von Schmerzen und einer spürbaren funktionellen Verbesserung des betroffenen Gewebes.
Die HBO-Therapie wird nicht als Ersatz zur onkologischen Nachsorge verstanden, sondern alsnachhaltiger Therapieansatz der Strahlenspätschäden und erfolgt stets in enger Abstimmung mit den behandelnden Fachärzten.
Mehr über die HBO-TherapieAblauf
Von der Anfrage bis zur Therapie.

In einem persönlichen Gespräch prüfen unsere Ärzte, ob eine HBO-Therapie in Ihrer spezifischen Situation sinnvoll ist.

Behandlungsdauer, Sitzungszahl und Begleittherapie werden auf Ihre Beschwerden abgestimmt.

Unser interdisziplinäres Team sorgt während der gesamten Therapie für die tägliche Begleitung, medizinische Beratung und Anpassungen in enger Abstimmung mit Ihren Ärzten.
Die Kosten der HBO-Therapie bei Strahlenspätfolgen richten sich nach dem betroffenen Körperbereich, dem Schweregrad der Gewebeschädigung und dem individuellen Therapieumfang. Häufig ist eine Behandlung engmaschig über einen längeren Zeitraum erforderlich.
Da Strahlenspätfolgen zu den anerkannten medizinischen Indikationen zählen, werden die Kosten in vielen Fällen ganz oder teilweise übernommen – sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen.
Unser Team unterstützt Sie bei der Antragstellung und berät Sie transparent zu den finanziellen Rahmenbedingungen.
Mehr zur KostenübernahmeAntworten auf häufige Fragen zur Behandlung von Strahlenspätschäden mit Hyperbarer Sauerstofftherapie.
Strahlenspätfolgen sind gesundheitliche Beschwerden, die Wochen, Monate oder Jahre nach einer Strahlentherapie auftreten können. Sie entstehen durch verzögerte Schäden an gesundem Gewebe im bestrahlten Bereich, vor allem an Blutgefäßen, Bindegewebe, Knochen oder Schleimhäuten.
Häufige Strahlenspätfolgen sind Gewebeverhärtungen, Durchblutungsstörungen, Schleimhautschäden an Mund, Darm oder Blase, Knochennekrosen etwa im Kiefer, Hautveränderungen, chronische Schmerzen sowie eine gestörte Wundheilung. In bestimmten Körperregionen können auch Lungen, Herz oder Nervensystem betroffen sein. Risikofaktoren sind unter anderem eine hohe Strahlendosis, große Bestrahlungsfelder, begleitende Chemotherapien, Vorerkrankungen wie Diabetes und operative Eingriffe nach der Bestrahlung.
Am HBO-Zentrum in Aachen kann die Hyperbare Sauerstofftherapie die Sauerstoffversorgung des geschädigten Gewebes verbessern, die Regeneration fördern und Beschwerden wie Schmerzen, Wundheilungsstörungen oder Knochennekrosen lindern.
Akute Strahlenfolgen treten während oder kurz nach Beginn der Strahlentherapie auf, meist innerhalb weniger Tage bis Wochen. Ursache ist die direkte Schädigung schnell teilender gesunder Zellen im Strahlenfeld. Typisch sind Hautreaktionen wie Rötung oder Nässen, Schleimhautentzündungen im Mund, Rachen, Darm oder der Blase, Müdigkeit und Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Haarausfall im bestrahlten Bereich.
Akute Strahlenfolgen sind in der Regel vorübergehend und klingen meist innerhalb von zwei bis sechs Wochen nach Therapieende ab. Sie lassen sich häufig gut symptomatisch behandeln. Bei schweren oder anhaltenden Beschwerden ist eine weiterführende Behandlung mit HBO-Therapie sinnvoll.
Spätfolgen nach einer Strahlentherapie entstehen durch dauerhafte Veränderungen im bestrahlten Gewebe und können sich erst lange nach Abschluss der Behandlung zeigen. Je nach Körperregion treten unterschiedliche Beschwerden auf.
Im Kopf-Hals Bereich sind dies unter anderem trockener Mund, Schluckbeschwerden oder Kieferknochennekrosen. Im Beckenbereich können Reizblase, Darmbeschwerden oder Unfruchtbarkeit auftreten. Im Brustkorb sind Lungenverhärtungen oder Herzschäden möglich. Generell können Fibrosen, Durchblutungsstörungen, chronische Schmerzen und eine verzögerte Wundheilung entstehen. Eine spezialisierte Nachsorge ist wichtig, da viele dieser Beschwerden behandelbar sind, besonders wenn sie frühzeitig erkannt werden.
Chronische Strahlenfolgen sind langanhaltende oder dauerhafte Schäden, die Monate bis Jahre nach einer Strahlentherapie bestehen bleiben. Sie betreffen vor allem Blutgefäße, Bindegewebe, Knochen, Nerven und Schleimhäute.
Typisch sind Gewebeverhärtungen mit Bewegungseinschränkungen, Durchblutungsstörungen, Knochennekrosen, chronische Schmerzen, Sensibilitätsstörungen sowie eine eingeschränkte Wundheilung. Die Hyperbare Sauerstofftherapie im HBO Zentrum Aachen kann helfen, die Durchblutung zu verbessern, die Geweberegeneration zu unterstützen und chronische Beschwerden zu lindern.
Aktuelle Forschung belegt, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO-Therapie) die Heilung von durch Strahlung geschädigtem Gewebe unterstützen kann. Eine aktuelle Cochrane-Analyse (Bennett et al., 2023) und weitere Studien zeigen deutliche Verbesserungen bei Wundheilung, Schleimhaut- und Knochenregeneration. Auch internationale Fachgesellschaften wie die UHMS und die Europäische Konsensuskonferenz bestätigen den erfolgreichen Einsatz der HBO-Therapie bei Strahlenspätschäden.
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Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten und Leitlinien zur Hyperbaren Sauerstofftherapie bei Strahlenspätschäden.
Qualität & Sicherheit
Das HBO-Zentrum Aachen wird regelmäßig von unabhängigen Stellen geprüft und erfüllt die höchsten medizinischen Qualitätsstandards.

Jährliche Zertifizierung aller Prozesse und Sicherheitsstandards

Internationale Qualitätssicherung im Gesundheitswesen

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin — medizinische Leitlinien

Verband Deutscher Druckkammerzentren — Branchenstandard